Peter Williams
Zwölf Jahre bist du an meiner Seite gewesen, Bruno – vom tapsigen Fellknäuel bis zur grauen Schnauze. Kein Morgen ohne dich: die Nase am Bettrand, der Schwanz, der gegen alles schlug, was im Weg stand. Am See bist du in jedes Wasser gesprungen, egal wie kalt, und kamst triefend zurück, als hättest du gerade die Welt gerettet. Deinen Ball hast du nie aufgegeben, auch als die Hüften längst nicht mehr wollten. Abends lag dein Kopf auf meinen Füßen, und ich wusste, alles ist gut. Jetzt ist die Wohnung zu still. Morgens greife ich noch immer nach der Leine, bevor mir einfällt, dass da niemand mehr wartet. Du warst nie „nur ein Hund“ – du warst Familie, jeden einzelnen Tag. Danke, dass du so lange geblieben bist. Ich vermisse dich, mein Guter.